Newsletter Nr. 6, Februar 2009 – nochmal zum Nachlesen

Hallo, meine Lieben!

Heute möchten wir Euch das neueste Mitglied unseres Familienunternehmens vorstellen! Einige haben es ja schon „in echt“ gesehen.

Nachdem ich ja wusste, was mich zu Hause erwartet, haben Nr. 2 und ich uns vier entspannte Tage in der Klinik gegönnt und uns dann von Nr. 1 und Schatz abholen lassen.

Jetzt sind wir also seit drei Wochen zu Hause und versuchen das Chaos in den Griff zu bekommen. Meine Eltern versorgen uns netterweise mit Mahlzeiten, so dass wir uns darum schon nicht kümmern müssen. An diesen Service kann man sich übrigens schnell gewöhnen. Wir spielen daher mit dem Gedanken uns zukünftig bei „Essen auf Rädern“ anzumelden.

Nr. 1 hat den Familienzuwachs recht gelassen aufgenommen. Er beschränkt sich darauf, Nr. 2 hin und wieder für maximal 30 Sekunden auf den Arm nehmen und ihm gelegentlich den Schnuller zu klauen. Eifersuchtsattacken sind bislang zum Glück ausgeblieben.

Nr. 2 verhält sich vorsorglich aber auch sehr unauffällig. Er trinkt und schläft hauptsächlich. Was Männer halt am besten können… 🙂 Darüber hinaus ärgert er seine Eltern durch Ausspucken seines Schnullers und anschließendem Gebrüll, weil er keinen Schnuller mehr hat. Wir sind momentan dabei zu prüfen, ob man mit Gummibändern oder Brillenbügeln das Saugobjekt an den Ohren fixieren kann.

Schatz hat zum Glück immer noch Urlaub. Das macht einige Unternehmungen deutlich einfacher. Einkaufen etwa wird mit zwei Kindern schon eine echte Aufgabe. Man glaubt es gar nicht.

Wir mussten beispielsweise feststellen, dass ein üblicher Einkaufswagen schon voll ist, wenn man ein anderthalbjähriges Kind und eine Babyschale darin untergebracht hat. Einkaufen kann man dann aus Platzgründen höchstens noch ein Päckchen Servietten und eine Fernsehzeitung. Aber nur die für eine Woche. Die für 14 Tage ist zu dick und würde nicht mehr in den Wagen passen.

Man hätte uns auch sagen müssen, dass man die lustigen Einkaufswagen mit den vorgebauten Autos für die größeren Kinder besser nur dann benutzt, wenn man nicht noch ein weiteres Kind plant. Paul ist jetzt nämlich sehr verärgert, dass er damit nun nicht mehr fahren kann, weil man in derartigen Wagen natürlich nicht auch noch eine Babyschale festschnallen kann.

Auch die Parkplätze erscheinen auf einmal viel zu eng, wenn man an beiden Seiten Kinder ein- bzw. ausladen muss. Hat man das geschafft, muss man in Parkhäusern in der Regel durch die komplette Etage wandern, weil die Abstände zwischen den Autos viel zu klein sind, als dass man mit einem Kinderwagen dazwischen durch käme. Bis man also mit Sack und Pack am Aufzug angekommen ist, hat man schon Parkgebühren für mindestens eine halbe Stunde auf dem Konto.

Aber durch derlei Kleinigkeiten lassen wir uns natürlich nicht die Laune verderben. Es soll ja auch Familien geben, die deutlich mehr Kinder haben als wir, gelle? 🙂 Und die müssen mit den erschwerten Bedingungen ja auch klarkommen.

Ich glaube ja auch, dass die Gesellschaft das extra macht, damit man Gründe hat sich zu freuen, dass die Blagen größer werden und irgendwann einen Einkaufswagen selber schieben können, anstatt sich darin rumkutschieren zu lassen. Ansonsten würde man als Eltern ja noch sentimentaler, wenn die niedlichen Kinderfüßchen sich in kürzester Zeit in Quadratlatschen verwandeln und die knuffigen Babypopos sowie die zugehörigen Windeln (und deren Inhalt) explosionsartig größer werden.

Ja, wie Ihr seht, haben wir alles im Griff und genießen das Leben zu viert. Wir hoffen, dass es Euch auch allen gut geht und freuen uns natürlich immer von Euch zu hören!

Bis zum nächsten Zustandsbericht schicken ganz liebe Grüße

Chef und Schatz mit Nr. 1 und Nr. 2

 

 

 

 

 

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