Newsletter Nr. 7, Juli 2009 – nochmal zum Nachlesen

Hallo, Ihr Lieben!

Nr. 1 hat inzwischen seinen zweiten Geburtstag gefeiert und Nr. 2 ist auch schon seit fünf Monaten da – wir werden alt!

Aber zum Glück haben schlaue Menschen Dinge erfunden, die einem das Leben mit zwei kleinen Kindern einfacher machen. Die für mich größte Errungenschaft unserer Zeit sind Feuchttücher und Tempos in praktischen Boxen. Sie sind sofort griff- und einsatzbereit, wenn Nr. 2 die mühsam erzeugte Muttermilch auf sämtlichen Stufen der Treppe verteilt oder Nr. 1 Reis mit Tomatensauce unter höchster Konzentration in die Ritzen des Parketts einarbeitet.

Man kann sie mit einer Hand benutzen – denn den anderen Arm braucht man ja, um den Übeltäter von weiteren Schandtaten abzuhalten – und danach schnell im Müll entsorgen. (Über den Sinn von Einwegtüchern und den Umweltschutz machen wir uns wieder Gedanken, wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus sind – versprochen!)

Diese nützlichen kleinen Kisten bevölkern also inzwischen jedes unserer Zimmer, stehen auf jedem freien Regalbrett oder Tisch, finden sich im Auto, im Keller und im Bad. Niemals wird es passieren, dass wir nicht einen Dreimonatsvorrat davon im Haus hätten und trotzdem schleppen wir die Dinger bei jedem Einkauf kubikmeterweise aus dem Supermarkt. Man weiß ja nie!!!

Was gibt es Neues?

Nr. 1 stürzt sich mittlerweile kopfüber aus seinem Gitterbett, was wir als Hinweis aufgefasst haben, dass er gerne selber entscheiden möchte, wann er müde ist. Folglich haben wir die herausnehmbaren Gitterstäbe entfernt und das Kind ist begeistert über die neu gewonnene Freiheit. Selbstverständlich lässt er es sich nicht nehmen, abends nochmals nachzusehen, ob auch wirklich alle Spielsachen noch da sind, bevor er einschläft. Leider muss er sie dazu im ganzen Zimmer verteilen, was es einem etwas schwer macht, wenn man sich als Eltern nachts im Dunkeln zum Hinwegtrösten über böse Träume den Weg von der Zimmertür zu seinem Bett bahnen will. Ganz wichtig ist es in diesem Zusammenhang, dass man immer Hausschuhe trägt. Legosteine unter nackten Füßen sind eine unschöne Erfahrung…

Naja. Da man ja an allem etwas Positives finden kann, wenn man nur lange genug darüber nachdenkt, freuen wir uns über diese tolle Gelegenheit, morgens das Aufräumen zu üben. Sollte sich hier irgendwann einmal Erfolg einstellen, werden wir es Euch wissen lassen.

Nr. 2 ist dabei, sich dicke Fettpolster anzufressen. Vermutlich ist das einfach nur eine Vorsichtsmaßnahme, um durch diese natürliche Schutzschicht die (Liebes-)attacken seines Bruders besser abfedern zu können. Inzwischen wissen wir auch, woher der Ausspruch „Auf ihn mit Gebrüll“ stammt…

Aber der Kleine ist hart im Nehmen und findet Nr. 1 und seine Aktionen zum Totlachen komisch. Was mich Böses ahnen lässt für die nähere Zukunft…

Er trainiert auch fleißig seine Muskeln, um sich bald durch Robben und Rollen ins Leben zu stürzen. Ich werde dann wohl einen großen Teil meines Tages damit zubringen, die Kinder zu suchen. Obwohl Nr. 1 normalerweise nicht zu überhören ist, beherrscht er es meisterlich sich sowohl unsichtbar zu machen als auch mucksmäuschenstill zu sein, wenn ich ihn suche. Und ich bin sicher, dass dies eines der ersten Dinge sein wird, die er Nr. 2 auch beibringen wird. 🙂

Zusammengefasst kann man also festhalten, dass die Blagen sich prächtig entwickeln und wir eine Menge Spaß mit ihnen haben! Wir wünschen Euch allen einen tollen Sommer! Meldet Euch bisweilen, sonst tun wir es wieder! 🙂

Ganz liebe Grüße von

Chef und Schatz mit Nr. 1 und Nr. 2

 

 

 

 

 

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