Müllfasten oder die „40-Tage-Zero-Waste-Challenge“

Heutzutage gibt es ja für jeden Quatsch eine „Challenge“. Gut in Erinnerung ist wohl noch jedem die „Ice Bucket Challenge“ als einmalige Aktion. Gerne genommen werden aber auch 30-Tage-Challenges. Da gibt es die lustigsten Ideen, da ist für jeden etwas dabei. Zum Beispiel könnte man 30 Tage vegan essen, Liegestütze machen oder meditieren. Wem das nicht reicht, für den gibt es von einem Kosmetikhersteller die Hautklar-Challenge. Oder auch die Ich-male-jeden-Tag-ein-Bild-Challenge. Die sollte man vermutlich mit der Jeden-Tag-eine-Stunde-füher-Aufsteh-Challenge verbinden, damit man auch Zeit dafür hat.

Wichtig ist, dass man sich heutzutage zu den täglichen Herausforderungen des Alltags noch eine zusätzliche „Challenge“ sucht. Ansonsten ist man leider „out“. Wie wäre es etwa mit der Green-Smoothie-Challenge? Ihr seht schon, der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt und meistens kriegt man das Ganze sogar noch als App. Damit man auch nicht vergisst, dass man eine Stunde früher aufstehen wollte, um ein Bild zu malen. Wecker stellen wäre vermutlich zu einfach.

Nun ist Karneval ja fast schon vorbei und der Aschermittwoch naht. Da beginnt bekanntlich seit Jahrtausenden sowieso die Fastenzeit, die heutzutage Challenge-Time heißt. Auf Fleisch, Alkohol oder Zigaretten zu verzichten ist in diesem Zusammenhang total oldschool, sage ich Euch! Auf alle drei Dinge gleichzeitig zu verzichten unzumutbar. Und damit wir am Mittwoch nicht ohne Challenge dastehen, schlage ich vor, dass wir gemeinsam Müllfasten!

Ich versorge Euch auf dieser Seite dafür ab Aschermittwoch jeden Tag mit einem kleinen Tipp zur Müllvermeidung, speziell zur Vermeidung von Plastikmüll, und einem passenden Auftrag. Das Ganze machen wir der Fastenzeit entsprechend 40 Tage.

Damit Ihr Eure Erfolge messen könnt, wie sich das für eine ordentliche Challenge gehört, ist der Auftrag für heute, morgen und Mittwoch, darauf zu achten, wieviel Müll ihr so produziert. Im Büro, zu Hause und wo Ihr sonst noch so seid. Durchschnittlich hat übrigens jeder Deutsche im Jahr 2015 laut Statistischem Bundesamt knapp anderthalb Kilo Müll hinterlassen. Pro Tag! Und da ist der geistige Müll ja noch gar nicht mitgerechnet. 😉 Ihr müsst Euren Müll nicht wiegen, aber Ihr solltet ihn irgendwie messbar machen. Guckt einfach mal, wie viele Mülltüten Ihr braucht, wie oft der Papierkorb voll ist oder Ähnliches. Nur, damit Ihr ein Gefühl für die „normale“ Müllmenge habt, bevor es richtig losgeht.

Thematisch werden diese 40 Tage wahrscheinlich etwas weniger satirisch als Ihr es auf meiner Seite gewohnt seid, aber keine Sorge. Auch mit Müll kann man Spaß haben. Ich hoffe, dass viele mitmachen!

Um die Tipps pünktlich zu bekommen, tragt Ihr Euch am besten auf dieser Seite in den Mailverteiler ein. Oder klickt auf der entsprechenden Facebookseite „gefällt mir“. Oder zur Sicherheit beides. 🙂 Das Teilen der Aktion bzw. Weitererzählen ist ausdrücklich gewünscht, ebenso das Kommentieren (zum Beispiel die jeweils aktuellen Müllmengen pro Woche oder so). Ich erhoffe mir einen regen Austausch und vielleicht noch ein paar zusätzliche Ideen.

In diesem Sinne: Wuppdika!

2 Kommentare zu „Müllfasten oder die „40-Tage-Zero-Waste-Challenge“

  1. Es ist Aschermittwoch, mein Mülleimer ist geleert also kann es losgehen. Bin sehr gespannt wie sich das Müllfasten entwickeln wird. Werde jetzt erstmal meine grauen Zellen bemühen und dann später meine kreativen Ergüsse preisgeben. Auf ein gutes Gelingen und schrumpfende Müllberge

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